• Die Zecke niemals besprühen, mit Öl einschmieren oder abkratzen.
    (Sie geben dann durch erbrechen die Erreger direkt in die Blutbahn des Opfers ab)
  • Zecken nie versuchen durch drehen zu entfernen. Sie besitzen kein Drehgewinde.
  • Fasse das kleine Spinnentier immer mit einer feinen, spitzen Pinzette an der Einstichstelle direkt an der Haut.
  • Die Zecke bringt mit ihrem Speichel eine Art Klebstoff in die Wunde. Daher ist mit Widerstand beim herausziehen zu rechnen. Bleibe ruhig und ziehe den Blutsauger gerade nach oben aus der Haut.
  • Dokumentiere und fotografiere deine Zeckenbisse. Sollten später gesundheitliche Probleme auftreten, kannst Du so leichter mögliche Zusammenhänge zuordnen.
  • Eine primäre Stichreaktion tritt schon unmittelbar nach dem Stich auf und ist bedeutungslos. Diese Reaktion tritt auch nach Mückenstichen auf. In der Regel sind alle Hautrötungen, die vor dem siebten Tag auftreten, nicht borreliosebedingt!
  • Beobachte die Einstichstelle über Wochen und Monate. Das Erythema migrans (Wanderröte) kann allerdings am ganzen Körper auftreten. In 50 % aller Borreliose-Krankheitsfälle tritt es jedoch gar nicht auf.
  • Anzeichen einer Borrelieninfektion ist eine meist schmerzlose Rötung der Haut, die sich frühestens 7 Tage nach dem Zeckenstich zeigt. Zum Zeitpunkt des Erscheinens ist diese mindestens 4cm groß und breitet sich mit etwa 3mm/Tag aus.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen, mit Müdigkeit und sonstigen massiven, diffusen Beschwerden, solltest Du an eine mögliche beginnende Borreliose denken! Wichtig ist nun, in den nächsten 4 Wochen aktiv zu werden, um ein weiteres Ausbreiten des Errregers zu verhindern.