GESCHENK­GUTSCHEIN
AKTUELL BLEIBEN
­

Tipps & Tricks

Downloads

Minimale Trekkingausrüstung

Survival Kit

Tinder Balls

Weitere Tipps & Tricks

Wichtige Tipps zum Zecken entfernen

  • Die Zecke niemals besprühen, mit Öl einschmieren oder abkratzen.
    (Sie geben dann durch erbrechen die Erreger direkt in die Blutbahn des Opfers ab)
  • Zecken nie versuchen durch drehen zu entfernen. Sie besitzen kein Drehgewinde.
  • Fassen Sie das kleine Spinnentier, wie auf folgendem Foto gezeigt, immer mit einer feinen, spitzen Pinzette an der Einstichstelle direkt an der Haut.
  • Die Zecke bringt mit ihrem Speichel eine Art Klebstoff in die Wunde. Daher ist mit Widerstand beim herausziehen zu rechnen. Bleiben Sie ruhig und ziehen Sie den Blutsauger gerade nach oben aus der Haut.
  • Dokumentieren und fotografieren Sie ihre Zeckenbisse. Sollten später gesundheitliche Probleme auftreten, können Sie so leichter mögliche Zusammenhänge zuordnen.
  • Eine primäre Stichreaktion tritt schon unmittelbar nach dem Stich auf und ist bedeutungslos. Diese Reaktion tritt auch nach Mückenstichen auf. In der Regel sind alle Hautrötungen, die vor dem siebten Tag auftreten, nicht borreliosebedingt!
  • Beobachten Sie die Einstichstelle über Wochen und Monate. Das Erythema migrans (Wanderröte) kann allerdings am ganzen Körper auftreten. In 50 % aller Borreliose-Krankheitsfälle tritt es jedoch gar nicht auf.
  • Anzeichen einer Borrelieninfektion ist eine meist schmerzlose Rötung der Haut, die sich frühestens 7 Tage nach dem Zeckenstich zeigt. Zum Zeitpunkt des Erscheinens ist diese mindestens 4cm groß und breitet sich mit etwa 3mm/Tag aus.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen, mit Müdigkeit und sonstigen massiven, diffusen Beschwerden, sollten Sie an eine mögliche beginnende Borreliose denken! Wichtig ist nun, in den nächsten 4 Wochen aktiv zu werden, um ein weiteres Ausbreiten des Errregers zu verhindern.

 

Im Test: Amazonas Moskito-Traveller Extreme, Microropes, Jungle Tent Pro

Wenn man wie wir im Dschungel unterwegs ist, gibt es keine bessere und einfachere Variante eines Nachtlagers als eine Hängematte. Weg vom Boden, ist man sicher vor Ameisen, Termiten, Spinnen und Schlangen. Deshalb testeten wir auf unserem Amazonas Survival Trip die Hängematte Moskito-Traveller Extreme, die dazugehörende Aufhängung Microrope und das Tarp Jungle Tent Pro von der Firma Amazonas. ->Testbericht Download<-

 

Morgentau und Regenwasser sammeln

2015-08-27 08.16.29Ist das Wasser knapp, so haben Sie die Möglichkeit ganz leicht an frisches und sicheres Trinkwasser zu gelangen indem Sie den Morgentau oder das Regenwasser von Wiesen und offenen Flächen sammeln. Nehmen Sie dazu ein Halstuch, T-Shirt oder ähnliches aus einem saugfähigem Material und ziehen es über das nasse Gras oder Gebüsch. Sie können sich das Stück Stoff auch beim Wandern über Wiesen oder ähnliches um das Bein binden oder ziehen Sie es einfach hinter sich her. Das Wasser wird so sehr effektiv aufgesaugt. Danach müssen Sie es nur noch auswringen, direkt in den Mund oder in ein Gefäß.

Das Wasser muss in der Regel nicht aufbereitet werden, da es durch nichts kontaminiert wurde. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass es keinerlei Mineralien enthält. Sollten Sie also für längere Zeit (mehr als 2-3 Tage) auf Regenwasser und Tau angewiesen sein, setzen sie diese dem Wasser zu, indem Sie Pflanzen (z.B. Brennnesseln), Steine, Sand oder Asche in das Wasser geben. Ansonsten wird Ihr Körper aufgrund eines Mineralienmangels immer weiter geschwächt.

 

2015-08-27 08.18.342015-08-27 08.17.12

Die Schlafsackheizung

Wird es einem nachts im Schlafsack kalt, nimmt man einfach einen heißen Stein von der Feuerstelle, wickelt ihn in ein Hemd oder Strumpf ein und steckt in zu sich mit in den Schlafsack oder unter die Jacke. Je nach Größe spendet der Stein für mehrere Stunden Wärme. Zu beachten ist allerdings, dass man ihn nicht in Kunstfaserstoffe einwickelt, da diese dabei schmelzen können!

Survivalkit

Falls Sie sich auf eine längere Reise durch die Wildnis begeben, packen Sie sich am besten ein Survivalkit ein.

Das sollte u.a. Dinge wie Streichhölzer, trockenen Zunder, Angelhaken, Angelschnur, Fallschirmschnur, Signalspiegel, eine kleine Taschenlampe und eine Notfallanweisung enthalten. Es braucht wenig Platz und man ist Bestens für den Notfall gerüstet. Das Beste Survivalkit ist jedoch sein eigenes Wissen, wie man die Ressourcen der Natur am besten nutzen kann.

Fischspeer

1. Nehmen Sie einen jungen 2cm dicken Ast, der etwa so lang ist wie man selbst groß. Dann mit dem Messer an einem Ende der Länge nach ca. 15cm tief vierteln.

2. Die vier zukünftigen Speerspitzen durch Hineinschieben zwei dünnerer Holzstücke auseinanderspreizen.

3. Anschließend das ganze mit einer Schnur oder Behelfsschnur fixieren, damit das ganze nicht auseinanderfällt und damit der Speer nicht noch weiter “aufreißt”.

4. Nun können mit dem Messer die vier Enden angespitzt werden. Wenn man das ganze noch über dem Feuer härtet hat man eine sehr gute Waffe.
Achtung:

Aus Tierschutzgründen ist das Jagen mit Speer-und Stichwaffen wie beschrieben verboten!
lebe-die-wildnis-tipp-tricks25 lebe-die-wildnis-tipp-tricks26 lebe-die-wildnis-tipp-tricks27 lebe-die-wildnis-tipp-tricks28 lebe-die-wildnis-tipp-tricks29

Survival-Armband

Der Kern besteht aus 7 Einzelsträngen. Damit kann man Fallen stellen und zusammengebunden kann daraus eine Angelschnur mit knapp 14m Länge hergestellt werden. Als Improvisierter Angelhaken kann man hierzu ein kleines Stück einer Brombeerranke verwenden. Zusätzlich verfügt es noch über eine Signalpfeife, mit der im Notfall auf sich aufmerksam gemacht werden kann.

Das Survivalarmband ist, obwohl es sehr klein ist und bequem am Handgelenk getragen werden kann, sehr vielseitig einsetzbar. Es besteht aus 2 x 1m Fallschirmleine mit einer Reißfestigkeit von ca. 200kg. Man kann es beispielsweise zum Abspannen seines Ponchos verwenden, um ein Shelter zu bauen.

Paracord Armband Kopie Improvisierter Angelhaken

Schneller Kälteschutz

Sollte die Zeit einmal nicht ausreichen um sich ein schützenden Shelter zu bauen, so hat man die Möglichkeit seine Kleidung zusätzlich zu isolieren. Dazu nimmt man möglichst viel trockenes Laub oder Gras und stopft es sich unter Jacke und Hose.

Vergessen Sie auch die Ärmel und Ihre Rückseite nicht! Anschließend kauert man sich auf die windabgewandte Seite unter einen Baum auf einem kleinen “Sitz” aus Zweigen um sich vor Bodenkälte zu schützen.

DSC02664 DSC02665

Poncho Isomatte

Sollten Sie im Besitz eines Bundeswehr Ponchos sein, so können Sie diesen auch als Isomatte verwenden um sich vor Bodenkälte zu schützen und bequem zu liegen.

Dazu knüpfen Sie den Poncho der Länge nach zu und binden die Kapuze ab. Das eine Ende muss nun mit einer Schnur verschlossen werden. Somit haben Sie eine Art Sack. Diesen befüllen Sie jetzt komplett mit trockenem Laub. Dabei ist darauf zu achten dass keine Ästchen mit hinein gestopft werden, da diese den Liegekomfort erheblich beeinträchtigen können. Das andere Ende nun ebenfalls zubinden und schon hat man eine bequeme Liegefläche.
lebe-die-wildnis-tipp-tricks18 lebe-die-wildnis-tipp-tricks19 lebe-die-wildnis-tipp-tricks20

Kochtopf/-Becher beim kochen fixieren

Wer kennt es nicht; man kocht sich gerade einen leckeren Fichtennadeltee in seinem Kochbecher auf dem Feuer und dann bricht plötzlich das brennende Holz zusammen, der Becher kippt um und das wertvolle Wasser ist weg.

Man muss sich nicht immer einen komplizierten Dreibein oder einen Grillrost improvisieren um sicher kochen zu können. Dieses Problem lässt sich ganz einfach lösen, indem man drei oder vier Daumendicke, grüne Stöcke um den Becher oder Topf herum in die Erde steckt und im Zentrum das Feuer entzündet. Es sollte etwas größeres Brennmaterial mit ins Feuer gelegt werden, damit es Luft bekommt und nicht erstickt.

Verfügt der Becher über einen passenden Henkel, funktioniert das ganze auch mit nur einem Stock. Dieser sollte hierzu durch den ausgeklappten Henkel hindurch gesteckt werden. Zu beachten ist hier ebenfalls, dass das Feuer unter dem Becher genug Luft bekommt.

DSC06556 Fichtennadeltee

Regenwasser sammeln

Um Regenwasser zu sammeln, wickelt man einfach ein Seil oder Schnürsenkel um einen Baum mit einer möglichst glatte Rinde und lässt ein Ende in einen Behälter wie etwa einen Becher oder eine Flasche hängen. Das Wasser läuft bei Regen den Baumstamm hinunter, wo es von dem Seil aufgesaugt wird und an dem herunterhängenden Ende entlang in das Gefäß tropft. Diese Methode kann genauso gut an Felswänden angewendet werden.

wassersammeln Survival Wasser Sammeln Felswand

Wasser abkochen in PET-Flasche

Müll findet man leider überall. Befindet man sich in einer Notsituation kann er einem allerdings das Leben retten! Eine einfache PET Plastik Flasche kann sehr gut zum abkochen von gesammelten Wasser verwendet werden. Dazu muss die volle Flasche einfach in die heiße Glut des Lagerfeuers getsellt werden. Die Hitze der Glut wird durch das Plastik an das Wasser weitergeleitet wodurch die Flasche nicht schmelzen kann. Sie verformt sich nur leicht. Des Weiteren kann man die Flasche mit dem nun trinkbaren Wasser auch als Wärmflasche verwenden!

Wasser abkochen PET Flasche

Wasser – Indikatoren und Gewinnung

Wasser-Indikatoren

Nicht immer kann Wasser bequem und mühelos aus einer Quelle oder einem Bach entnommen werden. In diesen Fällen muss man auf das Wasser aus seiner Umgebung zurückgreifen. Nämlich das direkt aus dem Boden. Um zu wissen wo sich genug Wasser befindet um es zu sammeln, muss man genauestens auf seine Umgebung achten.

Wasser-Gewinnung

Hat man Wasser in Form von feuchter Erde gefunden, muss es nur noch davon getrennt werden. Hierzu gibt es die Möglichkeit einen “Brunnen” zu graben. Dieser sollte so tief gegraben werden bis die Erde schlammig, stark wässrig ist. Nun kann das Wasser aus dem Untergrund in den Brunnen fließen. Warten Sie, bis sich das Wasser etwas gesetzt hat damit es klarer wird.

DSC04551

Enthält die Erde besonders viel Wasser, ist das anhand der dort wachsenden Vegetation zu erkennen. Indikatoren sind Schilfgras, Binsen und Schachtelhalme.

DSC06496 DSC06586 Schachtelhalm

Anzeiger für Wasser, die schon von weitem entdeckt werden können sind Bäume wie Pappeln und Weiden. Sie wachsen meist an Bächen und Flüssen.

Führt diese Methode nicht zum gewünschten Erfolg und es sammelt sich kein Wasser, kann die nasse, wasserhaltige Erde auch in ein Tuch gewickelt und ausgepresst werden. Es kann in die Wasserflasche gepresst oder auch direkt mit dem Mund aufgesaugt werden. Wasser das direkt aus dem feuchten Boden gewonnen wird, hat den Vorteil, dass es meist vom Boden gereinigt ohne zusätzliche Aufbereitung sofort getrunken werden kann solange es nicht faulig riecht.

DSC03763

Birkenrinde als Zunder

Die Rinde der Birke enthält ätherisches Öl. Deshalb ist sie als Zunder sehr gut geeignet und auch im feuchten Zustand entzündbar. Trennen Sie hierzu ein großes Stück Rinde des Stammes ab und schaben Sie mit dem Messer im 90° Winkel quer zu Wuchsrichtung, den kleinen schwarzen-grauen Streifen entlang. Dabei entstehen kleine Löckchen, die sehr gut brennen. Nutzen Sie zu Übungszwecken nur Todholz! Einem lebendigen Baum würden Sie dadurch erheblichen Schaden zufügen.

Birkenzunder herstellen Birkenzunder herstellen Survival Birkenzunder herstellen bushcraft

 

Douglasien Harz

Die Douglasie wächst auf meist tiefgründigen, feuchten, nährstoffreichen, lehmigen Böden. Sie kann 50-60 m hoch werden und besitzt eine grau- bis purpurbraune, dicke, längsgefurchte und korkige Schuppenborke. Die jungen Bäume haben eine glatte, grau-grün glänzende Rinde. Diese ist übersät mit kleinen Harzblasen, welche einfach mit der Messerspitze aufgestochen werden können. Das sich darin befindende, flüssige Harz ist sehr gut als Zunder zu verwenden. Dazu nehmen Sie trockenes Gras oder ähnliches und beschmieren es mit dem Douglasienharz. Diese Kombination sollte sehr leicht mit dem Feuerstahl zu entzünden sein.

DSC06583 DSC06580 DSC06579