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Survival Wissen

2210, 2018

Gut gebettet – Das Waldläuferbett

Oft wird beim Shelterbau sehr viel Energie und Zeit in das Dach gesteckt und dabei vergessen, sich ausreichend gegen die Bodenkälte zu schützen. Doch das ist besonders wichtig, da diese einem durch den direkten Kontakt die Körperwärme entzieht. Um dem vorzubeugen, solltest Du dir eine ausreichend dicke Unterlage, also ein Bett bauen. Es gibt nahezu unendliche Möglichkeiten ein solches mit natürlichen Materialien zu improvisieren. Wie beim Unterschlupf ist es auch hier abhängig von den Materialien vor Ort, deinem Einfallsreichtum und deiner körperlichen Leistung. Auch ein Bett sichert dein Überleben, vor allem wegen der Bodenkälte, aber auch aus psychischen und Komfortgründen. Gib Dir also Mühe beim Bau!

  1. Errichte einen Holzrahmen aus ca. 10cm dicken Stämmen und befestige diese mit improvisierten Heringen gegen das Wegrollen. Dieser Rahmen dient dazu, dass das Isoliermaterial an Ort und Stelle gehalten wird.
  2. Nun kann das Innere des Rahmens mit viel trockenem Pflanzenmaterial wie z.B. Laub, Gras oder Farn aufgefüllt werden um Abstand zum Boden zu bekommen. Bei sehr kalten Temperaturen kann vorher zusätzlich eine Schicht aus Ästen wie ein Steg aneinandergereiht, eingelegt werden. Dadurch vergrößert sich der Abstand noch mehr. Achte darauf, dass keine spitzen Äste nach oben stehen.
  3. Darauf kommt eine  Zweigschicht, die jeweils quer links und rechts auf den Rahmen aufgelegt werden. Diese besitzen eine federnde Eigenschaft und sorgen für Flexibilität und Komfort. Am besten geeignet sind die Zweige der Tanne, da sie flach sind und stumpfe Nadeln besitzen.
  4. Abschließend kommt darauf wieder eine Schicht trockenes Pflanzenmaterial. Darin wird Luft eingeschlossen, welche durch die Körpertemperatur gespeichert wird.

        

2210, 2018

Was tun bei Wassermangel?

Es muss nicht immer brütend heiß sein, damit der menschliche Körper Gefahr läuft zu dehydrieren. Dies kann auch bei kalter und nasser Witterung geschehen. Meist geht es jedoch unter starker Hitzeeinstrahlung schneller, bzw. wir denken eher an die Gefahr, weil wir Durst eher mit Hitze und sommerlichen Temperaturen verbinden. Steht Trinkwasser nur noch begrenzt oder gar nicht mehr zur Verfügung, ist besondere Vorsicht geboten. Dass die letzten Wasserreserven nicht zum Händewaschen genutzt werden sollten, ist wohl jedem klar. Das Austrocknen des Körpers jedoch zu verhindern ist nicht möglich. Doch mit den nachfolgenden Tipps kannst Du es bei Wassermangel zumindest hinauszögern.

  1. Trinke bei jeder Gelegenheit! Wenn dir die Natur die Möglichkeit gibt deinen Flüssigkeitshaushalt aufzufüllen, dann nutze sie! Findest du unterwegs eine Quelle, dann trinke. Notfalls solltest Du vortrinken, denn dies ist besser als gar nicht zu trinken.
  2. Vermeide es durch den Mund zu atmen. Denn das trocknet Mund, Rachen und Schleimhäute aus. Um sie feucht zu halten benötigt der Körper Wasser. Also Mund zu und das Wasser im Körper behalten!
  3. Überanstrenge dich nicht. Unter Berücksichtigung der oben genannten Aspekte, solltest du deine Tätigkeit an deine körperliche Leistung anpassen, sodass dein Kreislauf nicht zu sehr angeregt wird und du durch den Mund atmen musst.
  4. Schwitzen vermeiden. Bewege dich so, dass Du nicht schwitzen musst. Egal ob Du gerade unterwegs bist, oder Arbeiten im Camp verrichtest.
  5. Kühle Tageszeiten nutzen. Um nicht schwitzen zu müssen, solltest Du anstrengende Tätigkeiten nicht in der prallen Sonne zur Mittagszeit verrichten. Verlege sie auf den Morgen oder den Abend, sofern sie dann noch sicher auszuüben sind.
  6. Vermeide Umwege und unnötige Arbeiten. Denn bei jeder Tätigkeit benötigst Du Wasser. Ist die Arbeit umsonst, hast du dieses Wasser verschwendet. Vermeide also besonders anstrengende Arbeiten und Wanderungen und denke vorher darüber nach, bevor Du etwas tust und somit noch weiter abbaust.
  7. Meide schwer verdauliche Nahrung. Denn für die Verdauung wird ebenfalls viel Wasser und Energie benötigt. Konzentriere dich lieber auf sehr wasserhaltige Nahrung.
  8. Verhindere Überhitzung. Diese kann durch wie oben genannt durch zu viel Leistung ausgelöst werden. Eine große Rolle spielt aber auch die Kleidung und der Aufenthaltsort. Trage bei Hitze also lange leichte Kleidung, sodass der Schweiß nicht so schnell verdunsten kann und halte dich wenn möglich an schattigen Plätzen auf.

In einer solchen Situation sollte die meiste Energie in die Wassergewinnung fließen. Solange Du noch nicht so sehr geschwächt bist, solltest Du also deine letzten Reserven nutzen, um an Wasser zu gelangen und dein Überleben zu sichern.

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