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Survival Wissen

2201, 2019

5 Tipps zum Schneeschuhwandern

Alles ist weiß, die Natur scheint still zu stehen und die Landschaft liegt unter einer dicken Schneedecke begraben. Der Winter ist da! Doch auch in dieser Zeit kann man draußen sehr viel unternehmen und erleben.

Doch das Vorankommen bei einem halben Meter Schnee oder mehr ist nicht gerade leicht. Es kostet sehr viel Kraft, da man bei jedem Schritt im Schnee versinkt. Um Kraft zu sparen und weite Strecken zurücklegen zu können, solltest du im Besitz von Schneeschuhen sein. Dadurch wird dein Körpergewicht auf eine größere Fläche verteilt, und du versinkst nicht so schnell im Schnee. Sie sind essentiell für erfolgreiche und sichere Winterwanderungen im Tiefschnee.

Nachfolgend erhältst du 5 Tipps, was du bei deiner Schneeschuhtour beachten solltest.

  1. Kleidung – Kleide dich nach dem Zwiebelprinzip. Lege bei Bewegung Kleidung ab um nicht zu schwitzen und ziehe bei einer Pause wieder Kleidung an.
  2. Verpflegung – Packe dir für die Wanderung kohlenhydratreiche sowie zuckerige und fettige Nahrung ein, sowie heißen Tee in einer Thermoskanne um nicht auszukühlen.
  3. Pflege – Mit einer kleinen Handbürste im Gepäck kannst du unterwegs die Schneeschuhe von Schnee befreien wenn du sie ausziehen solltest. So kann die Bindung und die Mechanik nicht einfrieren.
  4. Licht – Im Winter wird es schnell dunkel! Trage deshalb immer eine Stirnlampe bei dir, auch wenn du nur eine Tagestour planst.
  5. Zeit – Trotz Schneeschuhe ist das Vorankommen schwer und anstrengend. Plane bei deinen Vorbereitungen die doppelte Zeit der Wegstrecke ein, als bei einer normalen Wanderung. Vor allem, wenn du noch Übernachtungsequipment dabei hast.

Setze dich darüber hinaus natürlich noch mit der Strecke bzw. mit dem Gebiet auseinander, wo du unterwegs sein möchtest. Wenn du diese Tipps beachtest, steht einer sicheren Schneeschuhwanderung nichts im Wege.

         

2210, 2018

Wie lange habe ich noch Tageslicht?

Jeder der öfters draußen unterwegs ist kennt es bestimmt. Man wandert durch die Natur und vergisst die Zeit. Eben stand die Sonne noch am Horizont und auf einmal ist es fast dunkel. Gerade in einer Survivalsituation, aber auch beim Trekking ist man so beschäftigt, dass man die Zeit vergisst und zu spät den Lagerplatz sucht und seinen Unterschlupf für die Nacht errichtet. Diese Tätigkeit nimmt gerne mal mehrere Stunden in Anspruch. Damit du deinen Shelter noch bei Tageslicht fertigstellen kannst, solltest du rechtzeitig anfangen. Denn hinterher muss auch noch Feuer gemacht werden.

Hierzu gibt einen Trick mit dem du herausfinden kannst, wie viel Zeit dir noch bleibt bis die Sonne hinter dem Horizont verschwindet und es dunkel wird.

Strecke deinen Arm aus und prüfe, wie viele Finger deiner Hand zwischen Horizont und Sonne passen. Pro Finger bleibt dir eine viertel Stunde, bis die Sonne hinter dem Horizont verschwindet. Steht die Sonne vier fingerbreit über dem Horizont, braucht sie also noch etwa eine Stunde bis sie ihn erreicht hat.

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